Krematorium Rüti
Krematorium Rüti

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Technik

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Bei den beiden Kremationsöfen des Krematoriums Rüti handelt es sich um einen sogenannten Flachbettofen und um einen Etagenofen. Der Ofen gliedert sich in die Hauptbrennkammer (Niveau, auf dem der Sarg eingefahren wird und auf dem die eigentliche Verbrennung stattfindet), die Mineralisierungskammer (in der der Ausbrand der Asche stattfindet) und die Nachbrennkammer (Nachverbrennung der Rauchgase bei ca. 850° C).

Sobald sich der Sarg auf den Gabeln der Einfahrmaschine auf Einfahrhöhe befindet, wird mittels Knopfdruck die Einäscherung gestartet. Nach rund 20 Sekunden ist im Ofen ein genügender Unterdruck erreicht, der verhindert, dass nach dem Einfahren Rauch des bei 700° C sofort in Flammen stehenden Sarges nach draussen strömt. Der Sarg wird eingefahren und auf den Roststeinen abgesetzt. Der eigentliche Einäscherungsvorgang dauert normalerweise zwischen 60 und 75 Minuten. Dabei können die Temperaturen auf bis zu 1200° C ansteigen.

Die Asche fällt zwischen den Roststeinen in die darunter liegende Mineralisierungskammer hinab. Vor dort wird sie zum Ausglühen in den hintersten Teil des Ofens gezogen. Damit ist der Ofen für die nächste Einäscherung bereit. Nachdem die folgende Kremation beendet ist, wird die Asche der ersten Einäscherung in die Auskühlzone gezogen und dort nach einer weiteren halben Stunde entnommen. Die Dauer vom Beginn der Einäscherung bis zur Aschenentnahme beträgt drei bis dreieinhalb Stunden.

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